2026-11-05 2026-11-05 , online online, 890,- € zzgl. MwSt. Katja Hoos https://forum-institut.de/seminar/26112302-produkthaftungs-update-2026/referenten/26/26_11/26112302-produkthaftungs-update-2026_hoos-katja.jpg Produkthaftungs-Update 2026

Das neue Produkthaftungsgesetz tritt am 9. Dezember 2026 in Kraft und reformiert erstmals seit 1989 das bisherige Recht. In diesem Seminar erfahren Sie, welche konkreten Risiken auf Medizinproduktehersteller zukommen, wo unmittelbarer Handlungsbedarf besteht und wie Rechtsabteilung, Risikomanagement und Klinik künftig an den entscheidenden Schnittstellen zusammenspielen müssen.

Themen
  • Die wesentlichen Neuerungen der EU-Produkthaftungsrichtlinie für MedTech
  • Auswirkungen auf ISO 14971 und MDR-Prozesse
  • Klinische Evidenz als Haftungsfaktor: PMCF-Daten und Dokumentation
  • Praxisfall aus drei Fachperspektiven betrachtet


Wer sollte teilnehmen?
Dieses Seminar richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus Risikomanagement, Regulatory Affairs, Qualitätsmanagement (QM/QMB), PRRC, Rechts- und Vertragsabteilung sowie Geschäftsführung von Medizinprodukteherstellern.

Besonders angesprochen sind Mitarbeitende bei Herstellern von Implantaten, aktiven, vernetzten und software- bzw. KI-gestützten Medizinprodukten.
Ziel der Veranstaltung
Das Produkthaftungsrecht wird erstmals seit 1989 vollständig neu gefasst. Der Regierungsentwurf zum neuen ProdHaftG setzt die EU-Produkthaftungsrichtlinie (EU) 2024/2853 um und tritt am 9. Dezember 2026 in Kraft. Dieses Seminar behandelt nicht das Produkthaftungsrecht im Allgemeinen. Es konzentriert sich gezielt auf das Update und die Frage: Welche neuen Risiken kommen damit konkret auf Hersteller von Medizinprodukten zu und wie greifen Rechtsabteilung, Risikomanagement und Klinik künftig ineinander?

Die eigentliche Herausforderung liegt nicht in einer einzelnen Norm, sondern in den Schnittstellen: Der dynamisierte Fehlerbegriff, die neuen Offenlegungspflichten und die Beweiserleichterungen verschieben die Last auf die klinische Evidenz und die interne Dokumentation, also auf Themen, die kein Jurist allein lösen kann. Drei Referent*innen aus Recht, Risikomanagement und Klinik arbeiten in diesem Seminar live an genau diesen Übergabepunkten und zeigen, wo unmittelbarer Handlungsbedarf besteht.
Ihr Nutzen

In diesem Seminar erfahren Sie, welche konkreten Neuerungen das neue Produkthaftungsrecht für Medizinproduktehersteller mit sich bringt und wo unmittelbarer Handlungsbedarf besteht. Sie verstehen, wie klinische Evidenz, Risikomanagement und Compliance-Strategie künftig ineinandergreifen, und können Ihr Unternehmen gezielt vorbereiten.

Produkthaftungs-Update 2026

Produkthaftungs-Update 2026

Neue Risiken für Medizinproduktehersteller

Ihre Vorteile/Nutzen
  • Neue EU-Produkthaftungsrichtlinie (EU) 2024/2853
  • Haftungsrisiken für Medizinproduktehersteller kennen
  • Konkreten Handlungsbedarf ableiten
  • Offiziell zertifiziert nach ISO 9001 und ISO 21001

Webcode 26112302

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Referenten


Alles auf einen Blick

Termin

05.11.2026

05.11.2026

Zeitraum

von 09:00 - 13:00 Uhr (Einwahl ab 08:30 Uhr möglich)

von 09:00 - 13:00 Uhr (Einwahl ab 08:30 Uhr möglich)
Veranstaltungsort

online

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Gebühr
Ihre Kontaktperson

Dr. Myriam Friedel
Konferenzmanagerin Pharma & Healthcare

+49 6221 500-563
m.friedel@forum-institut.de

Details

Das neue Produkthaftungsgesetz tritt am 9. Dezember 2026 in Kraft und reformiert erstmals seit 1989 das bisherige Recht. In diesem Seminar erfahren Sie, welche konkreten Risiken auf Medizinproduktehersteller zukommen, wo unmittelbarer Handlungsbedarf besteht und wie Rechtsabteilung, Risikomanagement und Klinik künftig an den entscheidenden Schnittstellen zusammenspielen müssen.

Themen

  • Die wesentlichen Neuerungen der EU-Produkthaftungsrichtlinie für MedTech
  • Auswirkungen auf ISO 14971 und MDR-Prozesse
  • Klinische Evidenz als Haftungsfaktor: PMCF-Daten und Dokumentation
  • Praxisfall aus drei Fachperspektiven betrachtet


Wer sollte teilnehmen?
Dieses Seminar richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus Risikomanagement, Regulatory Affairs, Qualitätsmanagement (QM/QMB), PRRC, Rechts- und Vertragsabteilung sowie Geschäftsführung von Medizinprodukteherstellern.

Besonders angesprochen sind Mitarbeitende bei Herstellern von Implantaten, aktiven, vernetzten und software- bzw. KI-gestützten Medizinprodukten.

Ziel der Veranstaltung

Das Produkthaftungsrecht wird erstmals seit 1989 vollständig neu gefasst. Der Regierungsentwurf zum neuen ProdHaftG setzt die EU-Produkthaftungsrichtlinie (EU) 2024/2853 um und tritt am 9. Dezember 2026 in Kraft. Dieses Seminar behandelt nicht das Produkthaftungsrecht im Allgemeinen. Es konzentriert sich gezielt auf das Update und die Frage: Welche neuen Risiken kommen damit konkret auf Hersteller von Medizinprodukten zu und wie greifen Rechtsabteilung, Risikomanagement und Klinik künftig ineinander?

Die eigentliche Herausforderung liegt nicht in einer einzelnen Norm, sondern in den Schnittstellen: Der dynamisierte Fehlerbegriff, die neuen Offenlegungspflichten und die Beweiserleichterungen verschieben die Last auf die klinische Evidenz und die interne Dokumentation, also auf Themen, die kein Jurist allein lösen kann. Drei Referent*innen aus Recht, Risikomanagement und Klinik arbeiten in diesem Seminar live an genau diesen Übergabepunkten und zeigen, wo unmittelbarer Handlungsbedarf besteht.

Ihr Nutzen

In diesem Seminar erfahren Sie, welche konkreten Neuerungen das neue Produkthaftungsrecht für Medizinproduktehersteller mit sich bringt und wo unmittelbarer Handlungsbedarf besteht. Sie verstehen, wie klinische Evidenz, Risikomanagement und Compliance-Strategie künftig ineinandergreifen, und können Ihr Unternehmen gezielt vorbereiten.

Programm

von 09:00 - 13:00 Uhr (Einwahl ab 08:30 Uhr möglich)

Begrüßung und Einführung


Katja Hoos

Das Update auf einen Blick: Was ist wirklich neu?
  • Vom alten ProdHaftG zum neuen Regime: die wesentlichen Verschiebungen
  • Neuer Produktbegriff, verlängerte Haftungskaskade, dynamisierter Fehlerbegriff
  • Altprodukte vs. Neuprodukte: Warum die Grenze unschärfer ist als sie klingt
  • Neue Offenlegungspflichten und Beweiserleichterungen - was das für Hersteller konkret bedeutet
  • Übertragbare Erkenntnisse aus der (alten) Rechtsprechung

Kaffeepause


Andreas Keller

Einbettung ins Risikomanagement
  • Einfluss des neuen Rechts auf ISO 14971 und MDR-Prozesse
  • Altprodukte vs. Neuprodukte: Übergangsmanagement im RM-Alltag
  • 25 Jahre Verjährung bei Implantaten: Konsequenzen für die Dokumentation
  • Update- und Remote-Fähigkeit als dauerhafter Risikotreiber
  • Lieferketten- und Lieferantenrisiken im Risikoregister abbilden
  • Versicherung und Rückstellungen nach Wegfall der Haftungsobergrenze

Kaffeepause


Kirsten Sander

Klinische Evidenz als Haftungsfaktor
  • PMCF-Daten als potenzielle Beweismittel: Offenlegungspflicht und Fehlervermutung
  • Was belastbare klinische Dokumentation aus Haftungssicht ausmacht
  • Schnittstellen-Dialog: Welche klinische Information braucht das Risikomanagement?

Alle Referierende gemeinsam

Praxisfälle und offene Fragen der Teilnehmenden
-Fallbeispiele durch alle drei Themengebiete betrachtet -Ein Sicherheitssignal trifft ein: Wer macht jetzt was? Recht - RM - Klinik -Offene Fragen & Abschluss

Ende der Veranstaltung


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