Das war die Patenthalse 2026

Wieder mit drei Teams erfolgreich teilgenommen

Im November 2025 hatten wir - der Bundesverband Deutscher Patentanwälte und das FORUM Institut für Management GmbH – beschlossen, uns auch in 2026 wieder mit drei Teams zu bewerben. Vielen Dank an die Deutsche Marine, die dies möglich gemacht hat.
Wieder gab es deutlich mehr Interessenten als Plätze in den Booten. Damit auch „Neue“ eine Chance haben mitzumachen, wurde festgelegt, dass mindestens 1/3 der Plätze an Kolleginnen und Kollegen gehen, die das erste Mal dabei sein wollen.
Am Start waren dann wieder die Teams:

Patenthalse 1 mit Skipper Detlef von Ahsen
Patenthalse 2 mit Skipper Arnd Wolf
Patenthalse 3 mit Skipper Lars Birken

und jeweils 11 Crewmitgliedern.

Am Ende erreichten wir in einem Gesamtfeld von ca. 30 Booten nach sieben Wettfahrten die Plätze 18, 19 und 21. Damit waren wir hochzufrieden, denn auch in 2026 hatten wir wieder unser Ziel „Wir sind froh, wenn nur einer von uns Letzter wird“ erreicht.


Und so lief die Patenthalse 2026 im Detail:

Donnerstag

Da es sich bei der großen Teilnehmerzahl bewährt hatte, ein „Vorauskommando“ wie im letzten Jahr zu entsenden, war das Orga-Team schon am Mittwochabend losgefahren, hatte in der Nähe von Kiel übernachtet und war so schon am Vormittag auf dem Marinestützpunkt. Im Orga-Büro der Marine wurden die Formalitäten erledigt und dann ging es zum Zeltplatz. Kurz darauf trafen auch die ersten „Freiwilligen“ ein, die sich für den Aufbau gemeldet hatten.

Gemeinsam wurden das Teamzelt und das Versorgungszelt aufgebaut. Am späten Nachmittag kamen dann die Teammitglieder nacheinander an. Während die Frage „wo kann ich mein Zelt aufbauen“ schnell geklärt war, gab es bei den Wohnmobilen aufgrund der Platzverhältnisse mehrfaches Rangieren, um alle unterzubringen.

Dazwischen wurden die Vorlieben an Essen und Getränken abgefragt und das Versorgungsteam machte sich mit der Bordkasse, die sich (durch einen Beitrag von € 20,- pro Person) gut gefüllt hatte, auf den Weg zum nahegelegenen Supermarkt.
Für den Hunger am ersten Abend hatten wir wieder Pizza vorbestellt. Auch in diesem Jahr schaffte der Pizzabote es, über 30 Kartons „just in Time“ zu liefern. Jetzt hieß es, sich erst mal einzurichten und kennenzulernen.

Freitag

Nachdem im letzten Jahr unsere Kaffeemaschine am letzten Tag - nachdem sie faktisch 72 Stunden durchgelaufen war - endgültig ihren Geist aufgegeben hatte, hatten wir aufgerüstet: Drei Kaffeemaschinen wurden gestartet, und ein Teammitglied nach dem anderen kam aus seinem Zelt oder seinem Wohnmobil zum Teamzelt. Den Wecker ersetzten die Möwen, die schon kurz nach Sonnenaufgang mit ihrem Geschrei sicherstellten, dass auch die notorischen Langschläfer aufwachten.

Nach dem Frühstück wurde gemeinsam der Ablauf und der Zeitplan durchgesprochen und Fragen geklärt.  Schließlich riefen die Skipper ihr Team zusammen und besprachen, wer bei welcher der sieben Wettfahrten welche Aufgaben übernimmt.

Dann konnten die Crewmitglieder zwischen zwei Schnellkursen wählen, die von den Skippern durchgeführt wurden: „Ablauf Regatta und Aufgaben an Bord“ oder „Warum schwimmt ein Boot und warum braucht es Wind?“.

Am frühen Nachmittag ging es dann zur Trainingsfahrt. Alle Crews machten sich auf den Weg zu den Liegeplätzen der Boote und übernahmen den ihnen von der Marine zugeteilten Kutter. Dank ein paar kleiner Tipps der Marinesoldatinnen und -soldaten und den Erinnerungen aus den Vorjahren waren die Kutter schnell segelbereit und legten ab. Bis in das große Hafenbecken wurde gerudert, dann wurden die Segel gesetzt und bei schönstem Segelwetter ging es auf die Kieler Förde – ein herrlicher, stressfreier Nachmittag. Jede Crew nutzte die Zeit und fuhr im Hinblick auf die anstehenden Wettfahrten ein paar Manöver. Ein Team hatte eine selbst gebastelte Boje dabei, womit sich für die anderen die Frage stellte, ob es einen besonderen Grund gibt, warum dieses Team das „Mann-über-Bord“-Manöver unter Segeln übte.

Die hervorragenden Bedingungen, das tolle Wetter und der Teamgeist ließen uns die Zeit ganz vergessen. Mit Verspätung liefen wir wieder in den Marinestützpunkt ein, begleitet von dem Song „Zu spät“, den die Marine beim Einlaufen exklusiv für uns abspielte.

Zum Abendessen ging es dann in die nahegelegene „Forstbaumschule“. Das hervorragende Wetter ermöglichte es uns, draußen zu sitzen und den Tag ausklingen zu lassen.

Samstag

Während die Crews am Morgen „frei“ hatten, mussten die Skipper zum offiziellen Briefing durch den Wettfahrtleiter der Deutschen Marine. Oberstabsbootsmann Wolfgang Knaus erläuterte die Details der Wettfahrten und den geplanten Ablauf. Mit diesen Informationen versorgt, gaben die Skipper ihren Teams unter dem Teamzelt ein Update. Dann ging es für die erste Wettfahrt zum Hafen.

Ein so nicht geplanter Schwimmwestentest unterbrach bei einem unserer Teams die Vorbereitung: Mit der (versehentlichen) Auslösung der Automatikweste war zwar nun klar, dass sie funktioniert. Der Nachteil war aber, dass nun keine Ersatzpatrone verfügbar war. Glücklicherweise konnte kurzfristig eine Ersatzweste organisiert und dann abgelegt werden.

Pünktlich um 14 Uhr startete die erste Wettfahrt. Insgesamt hatten wir einen guten Start und waren mit den Ergebnissen zufrieden. Direkt im Anschluss folgte die zweite Wettfahrt, bei der die Patenthalse-Teams sich wieder gut schlugen (keiner wurde Letzter).

Wieder zurück am Steg und nachdem das Boot abgeriggt war, lud die Marine zum „Anlegerbier“ ein. Für den Abend hatten wir uns die 'Seebar' an der Kiellinie ausgesucht. Das hervorragende Wetter motivierte ein paar Kolleginnen und Kollegen sogar noch zu einem abendlichen Bad in der Ostsee.

Die Nacht war dann etwas unruhig. Manche mit sehr festem Schlaf fragten am nächsten Morgen erstaunt: „War was?“. Andere standen in der Nacht vor ihren Zelten, denn ein binnen weniger Minuten aufgekommener Sturm fegte über den Zeltplatz. Es machte sich bezahlt, dass wir ein stabiles Teamzelt hatten und dieses zudem besonders fest im Boden verankert war.
Bei anderen Teams auf dem Zeltplatz machte sich das eine oder andere einfache Partyzelt selbstständig und fand sich dann einige Meter weiter verbogen wieder.

So schnell, wie der Sturm aufkam, war er nach ein paar kräftigen Böen auch wieder verschwunden, und alle fanden wieder ihren Schlaf.
 

Sonntag

Eigentlich steht sonntags immer die Langfahrt an. Je nach Wind- und Wetterbedingungen wird entweder Richtung offene Ostsee oder in die Kieler Förde bis vor den Landtag gesegelt. Aufgrund der Windverhältnisse wurde die Langfahrt kurzfristig von der Regattaleitung abgesagt – jedoch nicht wegen zu viel Wind, sondern wegen Flaute. Die Regattaleitung befürchtete, dass mitten auf der Langfahrt der Wind komplett einschlafen und der gesamte Zeitplan durcheinanderkommen könnte. Als Alternative wurden zwei kurze Dreieckskurse unmittelbar vor dem Marinestützpunkt angesetzt. Während die erste Runde noch bei sehr schwachem Wind stattfand, frischte dieser danach deutlich auf und bot sehr gute Segelbedingungen – also genau entgegengesetzt zur ursprünglichen Vorhersage.

So konnten am Nachmittag alle drei Wettfahrten wie geplant stattfinden. Auch bei den Rennen am Sonntag erreichten wir wieder unser Ziel: „Keiner wurde Letzter“.
Eines unserer Teams hatte einen Notfall und musste ein „HOB-Manöver fahren“. Im Gegensatz zum „MOB-Manöver“ (Mensch über Bord), macht das HOB-Manöver (Handy über Bord) nur Sinn, wenn sich das Gerät in einer schwimmfähigen Hülle befindet. So konnte durch ein sofortiges Notmanöver des Skippers das Gerät wieder an Bord geholt werden. (Wie viele Plätze das Team durch die Aktion eingebüßt hat, lässt sich nicht genau feststellen.)

Am Abend teilten sich die Crews auf. Einige bestellten Pizza oder Pasta und blieben im Teamzelt. Andere gingen für einen Sprung in die Ostsee in ein nahes Strandbad und ein paar Nachtschwärmer stürzten sich ins Getümmel der Kieler Woche.

Sowohl am Samstag als auch am Sonntag fand das „Open Ship“ statt. Dies bedeutet, dass bestimmte Teile des Marinestützpunkts nach einer Taschenkontrolle und Sicherheits-Scans für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Dabei können viele Schiffe der Deutschen Marine besichtigt werden. Aber auch andere maritime Behörden und Einrichtungen wie Zoll, Küstenwache und Seenotretter präsentieren sich und ihre Schiffe, ergänzt durch Vorführungen beispielsweise der Marinetaucher oder Marineflieger. Einige von uns nahmen die Gelegenheit wahr und nutzten das vielfältige Angebot. Mit unseren Ausweisen als Marineregattasegler kamen wir durch die Checkpoints auch problemlos wieder zurück zu unserem Zeltplatz.
 

Montag

Erfreulich: Nachdem in den letzten beiden Jahren wetterbedingt die Wettfahrten am Montag abgesagt werden mussten, spielte das Wetter dieses Jahr mit. Bei bestem Segelwetter ging es am Vormittag zu den letzten Rennen. Abermals erreichten wir unsere Zielvorgabe: „Keiner wurde Letzter“.

Gemeinsam bauten wir nun das Teamzelt ab und verstauten alles – von der Kaffeemaschine bis zum Campingtisch. Während einige noch bleiben und erst am Dienstag abreisen wollten, bauten andere auch ihre individuellen Zelte schon ab. Die Zeit bis zur Siegerehrung verbrachten die Crews unterschiedlich. Manche saßen einfach noch zusammen und ließen die Erfahrungen der letzten Tage Revue passieren, andere machten einen Rundgang auf dem Marinestützpunkt und wieder andere machten sich auf den Weg in die Kieler Innenstadt.

Pünktlich um 16:00 Uhr waren wir zur Siegerehrung wieder anwesend. Von hinten beginnend wurden die Teams aufgerufen und bekamen ihre Urkunden. Dann folgten kurz hintereinander die drei Teams von „Patenthalse“ auf den Endplätzen 21, 19 und 18. Platz 18 bekam den Sonderpreis, der seit 2025 vergeben wird und den wir bereits im Vorjahr gewonnen hatten. So gehören die ersten beiden Plaketten auf diesem Preis der „Patenthalse“.

Wir nutzten die Gelegenheit und bedankten uns noch einmal bei der Deutschen Marine und insbesondere bei allen Soldatinnen und Soldaten, die stets herzlich und hochmotiviert geholfen hatten und immer ein Lächeln im Gesicht hatten.

Nachdem wir letztes Jahr für das Team der Deutschen Marine „2 Tage Sonderurlaub“ gefordert hatten und der anwesende Flottillenadmiral Christian Walter Meyer dies mit der Bemerkung „Darüber verhandeln wir noch.“ kommentiert hatte, mussten wir ihn (denn er war auch dieses Jahr wieder anwesend) noch einmal an die „Verhandlungen“ erinnern. Wir drohten scherzhaft damit, dass wir im Jahr 2027 wieder nachfragen werden, was daraus geworden ist.

Da wir am Donnerstag erfahren hatten, dass Oberstabsbootsmann Torsten Klein, der seit 18 Jahren für die Regattaorganisation zuständig ist, ab 2027 nicht mehr dabei sein wird, da er in den Ruhestand geht, hatten wir als Geschenk ein Buch vorbereitet. Dieses machte während der Tage der Regatta die Runde, sodass alle teilnehmenden Teams ihren Dank eintragen konnten. Wir baten dann alle Skipper auf die Bühne und übergaben Torsten Klein das Buch – er hatte von der Aktion natürlich nichts geahnt.

Nach ein paar gemeinsamen Abschluss- und Gruppenfotos sowie einer ausgiebigen Verabschiedung machten wir uns dann wieder auf den Heimweg!

Das war die Patenthalse 2026!

Ein besonderer Dank gilt zum Abschluss noch einmal den Soldatinnen und Soldaten der Marine. Stellvertretend für das gesamte Team der Marine – von den Organisatoren über die Jury-Mitglieder und die Helfer im Bootshafen bis hin zu den Betreuern des Zeltplatzes – möchten wir uns ganz herzlich bei Oberstabsbootsmann Wolfgang Knaus und Oberstabsbootsmann Torsten Klein bedanken.
Es war wieder ein außergewöhnliches Erlebnis, das Sie möglich gemacht haben – und das mit einer Herzlichkeit, Freude und unglaublichen Hilfsbereitschaft!

Testimonials der Crews

Kieler Woche hautnah

Ich war das zweite Mal nach 2024 dabei. Wir haben nicht gewonnen, aber das war völlig egal. Mit dem Kutter auf der Förde bei bestem Wetter (hat die Marine auch noch organisiert!) und mit Aussicht auf die anderen Segler macht einfach Spaß und glücklich…, bis der Skipper zur Wende ruft (ein Scherz, Skipper!). Die Marine hat nicht nur perfekt organisiert, sondern es geschafft, so etwas wie eine total entspannte fast familiäre Atmosphäre zu „bringen“. Einfach klasse. Ich hoffe, auch in den nächsten Jahren wieder dabei zu sein, für mich als Norddeutscher ein Privileg. Danke.

J.K.

Vom Bayerischen Meer zur Kieler Förde
 
Als Süßwasser-Matrose war ich schon sehr gespannt auf das Segeln im Salzwasser, auf das Kuttersegeln mit großer Mannschaft und auf das Drumherum auf einen Marinestützpunkt. Würde es Wind geben? Sind die Mittsegler nett? Wie läuft die Organisation? Es gab schon einige Fragezeichen.
 
Rückblickend haben sich alle Fragezeichen in Wohlgefallen aufgelöst. Der Wind war weit überwiegend passend, was man beim Bayerischen Meer, dem Chiemsee, eher selten erlebt. Die Mitsegler waren nette Leute. Die Segellust und der Austausch untereinander machten sie schnell zu einer interessanten und angenehmen Gemeinschaft. Dazu passend gab es eine reibungslose Organisation, sowohl bei der Vorbereitung als auch bei der Durchführung. Dies trifft auf das patente Patenthalse Orga-Team zu und auch für das vom Stützpunkt bereitgestellte Personal, das mit freundlicher Professionalität und tadellosen Booten für einen reibungslosen Ablauf sorgte. 
 
Zusammenfassend war es ein großer Spaß und ein großartiges Erlebnis. Vielen Dank an alle, die es ermöglicht haben. Ob ich wohl noch einmal dabei sein kann?

F.P.

Eine persönliche Bereicherung, die einem Gruppenevent entspringt!

Nach 14 Jahren Pausieren, durfte ich in 2026 zum ersten Mal Mitglied eines Patenthalse-Teams sein. Skipper und erfahrene Segler ermutigten mich mein Gelerntes wiederzufinden. So konnte ich von Wettfahrt zur Wettfahrt mein Können erweitern und aus meiner ersten Segel-Regatta-Teilnahme wurde ein einmaliges Erlebnis, bei dem aus phantastischen Kollegen/innen – die ich in Kiel zum ersten Mal kennenlernte – ein eingespieltes Team wurde. Es darf erwähnt sein, dass der berufsbedingte Ehrgeiz unter den Patenthalse-Teams doch spürbar war. Schließlich wollen wir immer gewinnen. Ein besonderer Dank geht an die Marine-Hafen-Crew, die immer mit einem Lächeln und ermutigenden Worten eine einladende und willkommende Stimmung vermittelten. Stets hilfsbereit, vor und nach unseren Wettfahrten engagiert, machten sie die Regatta erst möglich. Ich hoffe auf eine Wiederholungen in 2027.

A.H.

Ein unvergessliches Erlebnis!
 
Die Patenthalse 2026 durfte ich als Erstteilnehmer miterleben – und war ganz überrascht, dass sie erst zum dritten Mal stattfand. Schon in den Vorjahren hatte ich so viel Positives über diese Veranstaltung gehört, dass ich davon ausging, dass die Patenthalse bereits seit vielen Jahren ausgerichtet wird. Umso dankbarer bin ich, dass ich dabei sein durfte und die Gelegenheit bekam, muntere, umgängliche Kolleginnen und Kollegen in einem sportlich-informellen Rahmen kennenzulernen. Dadurch kam neben dem fachlichen Austausch auch der Spaß an der Segelgemeinschaft nicht zu kurz und es wurde viel gelacht. Ein großes Lob geht an die Organisatoren von FORUM und dem BDPA für die umsichtige Vorbereitung und hervorragende Betreuung bei der Patenthalse! Ein ebenso großer Dank ist dem Marinestützpunkt Kiel geschuldet, der die zivilen Seglerteams trotz der angespannten Sicherheitslage mit offenen Armen empfangen und aufs Beste umsorgt hat! Alle Patenthalse-Teilnehmer hatten über die vier Tage viel Freude – und haben bereits beim Abschied angekündigt, sich auch für einen Platz im nächsten Jahr zu bewerben.

C.K.

Wind, Wellen und erstklassiges Networking!
 
Die „Patenthalse“ in Kiel ist für mich das absolute Highlight des Jahres! Es ist faszinierend zu erleben, wie Patent- und Rechtsanwälte aus ganz Deutschland ihren Büroalltag gegen Schoten und Regattaspaß eintauschen. Im Vorfeld der Kieler Woche kommen hier gesunder sportlicher Ehrgeiz, Teamgeist und jede Menge Freude auf den Marinekuttern zusammen. Obwohl jeder sein Bestes gibt, steht der Spaß immer im Vordergrund.
Ein ganz besonderer Dank gilt der Marine, die das Event perfekt organisiert und uns dieses Erlebnis überhaupt erst ermöglicht.
Auch an Land stimmt einfach alles: Beim gemeinsamen Zelten entsteht eine wunderbar lockere Atmosphäre. So unkompliziert und herzlich habe ich Networking in unserer Branche selten erlebt. Man knüpft wertvolle Kontakte, teilt die Leidenschaft fürs Segeln und lacht gemeinsam bis tief in die Nacht. Wer eine gelungene Mischung aus maritimem Abenteuer und kollegialem Austausch sucht, darf dieses Event nicht verpassen, das sich wie Urlaub mit Kolleginnen und Kollegen anfühlt.

M.A.

Spaß und Teamgeist auf dem Kutter

Wie schon im vergangenen Jahr war es auch 2026 eine intensive und unvergessliche Zeit am Marinestützpunkt und auf der Kieler Förde. Erstaunlich schnell wurde aus einer bunt zusammengewürfelten Truppe eine echte Einheit und nach den ersten Fahrten dieser 137. Marinekutterregatta liefen die Kommandos und Manöver (meistens) wie am Schnürchen. Jeder, egal ob erfahrener Segler oder Segelneuling, ist bemüht, den Kutter auf Kurs zu halten, und das schweißt sehr zusammen.

Die Kulisse des Marinestützpunktes haben dem Event einen herrlichen maritimen Rahmen gegeben, und die Marine war immer, wo benötigt, mit freundlicher und professioneller Unterstützung zur Stelle. Neben der Zeit auf dem Wasser bei den Wettfahrten kam auch das Drumherum nicht zu kurz: Die gemeinsamen Mahlzeiten im Teamzelt, abendliche Restaurantbesuche und ein bisschen Flanieren auf dem Volksfest an der Kiellinie haben die fünf Tage im hohen Norden wirklich schön abgerundet und zu einem tollen Gesamterlebnis gemacht.

Ein riesiges Dankeschön an das Orga-Team der Marine und an unsere Ansprechpartner unten im Kutterhafen, die unsere Ein- und Ausfahren aus dem Hafen immer mit bester Laune und motivierenden Worten begleitet haben. Ich wäre jederzeit wieder dabei!

A.B.

Das Team zählt
 
Komplett ohne Segelerfahrung habe ich mich an das Abenteuer gewagt. Das Manschaftszelt auf dem Marinestützpunkt kaum erreicht, hatte mich das Team Patenthalse schon aufgenommen - auf Augenhöhe. Drei Crews und trotzdem ein großes Team. Eine knappe Einführung in die Theorie - dann folgte learning by doing. Was mich als Neuling wirklich überzeugt hat, ist der Teamgeist, das tolle Miteinander auch über die Teamgrenze hinaus. Die Veranstalter und Organisatoren haben auf eine großartige Weise die Veranstaltung nicht nur möglich gemacht sondern auch mit Leben und viel Freude gefüllt. Für mich waren diese Tage ein rundum gelungener Einstieg in den Segelsport. Schon vor der Abreise stand fest: Nächstes Jahr möchte ich wieder dabei sein!

H.M-L

Die Lernkurve am Kutter endet nie!
 
Die Marinekutter-Regatta 2026 stand bei vielen Crew-Mitgliedern des Teams Patenthalse unter dem „internen Motto“, die Lernkurve hört niemals auf.
 
Dank der mehrfachen Teilnahme glaubte der eine oder andere, schon ein „alter Hase“ zu sein. Doch weit gefehlt! Eine Slup-Besegelung ist keine Kutter-Besegelung, noch weniger eine Ketsch-Besegelung. Die super Betreuung durch viele hoch engagierte Marineoffiziere und -unteroffiziere sowie Mannschaftsdienstgrade inkludierte sogar Segeltipps bezüglich Trimm, Wende, Halse und Seemannschaft. Zusätzlich erlaubte die von der Regatta-Leitung eingeräumte Möglichkeit, mit Ersatzpersonen eine Crew auszustatten, einen gewissen Wechsel in den Crews von Lauf zu Lauf der Regatta.
 
Manche der sich bildenden und nach und nach sich verändernden Crews der Patenthalse kombinierte ihre Regatta-Ambitionen mit ihrem Spieltrieb, das Gehörte und Erlernte unmittelbar nach der „Theoriestunde“ in der Praxis zu erproben.
 
Aufbauend auf dem theoretischen Wissen sahen viele „alte Hasen“ des Teams Patenthalse, wie weit der Weg noch ist, die gut laufenden und topp gepflegten Kutter wirklich stets hoch am Wind zu halten und die Wenden und Halsen innerhalb eines akzeptablen Wendekreises so schnell neu auszurichten, wie es die Spitzenteams der offenen Klasse der Marinekutter-Regatta eingespielterweise vorzeigten.
 
Um den Abstand zu den Spitzenteams weiter zu verringern, bedarf es sicherlich noch vieler Besan-Groß-Fock-Übungen.

C.C.

Erneut ein bombastisches Event
 
Nach 2025 durfte ich nun schon zum zweiten Mal an der Patenthalse teilnehmen. Wieder einmal wurden wir mit bombastischem Wetter gesegnet. Da macht das Segeln gleich noch viel mehr Spass!
 
Die Marinekutterregatta wurde wieder von einem tollen Team auf Seiten der Bundeswehr/Marine organisiert. Dafür noch einmal ein Riesen Dank an alle Beteiligten der Bundeswehr/Marine, die alle Hebel in Bewegung gesetzt haben, um uns tolle Boote für die Marinekutterregatta bereitzustellen, auch wenn das bedeutete, Morgens um 6 noch leichte Beschädigungen schweißen zu müssen.
 
Insgesamt war die Stimmung auf dem von der Marine bereitgestellten Zeltplatz super und die Patenthalse bot erneut Gelegenheit, Bekannte aus dem letzten Jahr zu treffen und neue Kolleg:innen in ungezwungenem Setup kennenzulernen.

E.C.

Auch für Neulinge ein Erlebnis!

Die Patenthalse 2026 war für mich eine ganz besondere Erfahrung. Ohne jegliche Segelerfahrung bin ich nach Kiel gekommen und wusste zunächst nicht genau, was mich erwarten würde. Umso beeindruckender war es, wie schnell ich in die Mannschaft integriert wurde und wie selbstverständlich erfahrene Teilnehmer und Skipper ihr Wissen weitergegeben haben. Trotz meiner fehlenden Vorkenntnisse fühlte ich mich jederzeit sicher, gut angeleitet und abgeholt.
Besonders in Erinnerung bleiben wird mir die große Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft auf dem gesamten Marinestützpunkt. Egal ob bei organisatorischen Fragen oder im täglichen Miteinander – überall begegnete man uns offen, herzlich und zuvorkommend. Hervorheben möchte ich auch die Wachleute am Stützpunkt. Sie nahmen sich stets Zeit für unsere Fragen, beantworteten diese geduldig, kompetent und äußerst informativ und vermittelten dabei spannende Einblicke in die Arbeit der Marine.
Die Regatta selbst bot die perfekte Mischung aus sportlicher Herausforderung, Teamgeist und gemeinsamem Erlebnis. Mein herzlicher Dank gilt der Marine, den Organisatoren, den Skippern und allen Helfern, die diese Veranstaltung ermöglicht und für eine Atmosphäre gesorgt haben, in der sich selbst absolute Anfänger sofort willkommen fühlen konnten.

I.W.

Wind, Wellen und neue Freunde
 
Angefangen hat alles am Donnerstag: Anreise, Zelt aufbauen und schon ging es los. Beim gemeinsamen Pizzaessen haben wir uns kennengelernt – herzlicher hätte der Start kaum sein können.
Dann das Segeln: mal mit kräftigem Wind, mal mit fast gar keinem – doch die Stimmung an Bord war stets bestens. Die Betreuung durch Marine war einfach Klasse: immer freundlich, immer hilfsbereit, immer offen. Beim Ablegen schickten sie uns mit „Viel Spaß!“  aufs Wasser, und beim Anlegen kam prompt die Frage: „Hattet ihr Spaß?' Na klar! Über so eine Begrüßung kann man sich nur freuen, auch wenn wir nicht als Erste über die Ziellinie schossen – beim Segeln sagt man eben nicht nein.
An den Abenden saßen wir bei Speis und Trank zusammen, vertieften uns in Gespräche manchmal bis spät in die Nacht. So sind aus Mitseglern echte Freunde geworden.
Vielen Dank an die Organisation für dieses Erlebnis!
Am Montag hieß es dann nach einer letzten Segelfahrt Zelt abbauen und Abreise – mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck.

S.R.
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