Der European Health Data Space (EHDS): Zukünftiger Rahmen für die europäische Gesundheitsdatennutzung
Bedingungen, Chancen und aktueller Umsetzungsstand
- Aktueller Umsetzungsstand
- Umgang mit dem EHDS - juristische & praktische Sicht
- Potenziale frühzeitig erkennen und Handlungsspielräume schaffen
- Offiziell zertifiziert nach ISO 9001 und ISO 21001
Online-Seminar
Ab
790,00 €
zzgl. MwSt.
Leistungen & Ablauf
Veranstaltung - 790,-€ zzgl. MwSt.
Die Teilnahmegebühr beinhaltet eine Dokumentation zum Download, ein Zertifikat, den Zugang zum Learning Space sowie technische Betreuung einschließlich PreMeeting.
Buchungsdetails
Online-Seminar
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790,00 €
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Leistungen & Ablauf
Veranstaltung - 790,-€ zzgl. MwSt.
Die Teilnahmegebühr beinhaltet eine Dokumentation zum Download, ein Zertifikat, den Zugang zum Learning Space sowie technische Betreuung einschließlich PreMeeting.
Ein Überblick über die neue EU-Initiative European Health Data Space: Kerninhalte, Funktionsweise, aktueller Umsetzungsstand sowie ethische und regulatorische Fragestellungen. Informieren Sie sich frühzeitig und bereiten Sie sich auf neue Handlungsspielräume bei der Sekundärdatennutzung in Europa vor!
Ihre Referierenden
Das erwartet Sie
- Der European Health Data Space und die zugehörige Verordnung: Umsetzungsstand des neuen Vorhabens
- Kerninhalte, Funktionsweise und Beteiligte des EHDS im Überblick
- Regulatorische Schnittstellen: Das Zusammenspiel mit Datenschutz, GDNG und EU-Clinical Trials Regulation
- EHDS als Gamechanger? Die Bedeutung für die Sekundärdatenforschung in der Praxis
Wer sollte teilnehmen
Dieses Seminar richtet sich an Personen aus Pharma- und Medizinprodukte-Firmen, Forschungsinstituten, Gesundheitseinrichtungen und Behörden, welche sich mit Sekundärdatenforschung von erhobenen Gesundheitsdaten beschäftigen.
Diese können sich proaktiv über die Ziele, Inhalte und Vorgaben der neuen EU-Initiative informieren und sich so frühzeitig auf erweiterte Handlungsspielräume im Umgang mit Sekundärdaten einstellen.
Ziel der Veranstaltung
2025 trat die EHDS-Verordnung in Kraft und markierte den Startpunkt für die Etablierung eines gemeinsamen EU-Datenraums, dessen Ausarbeitung die kommenden Jahre an Fahrt aufnimmt.
Dieses Seminar bietet den Teilnehmenden einen ersten praxisorientierten Einstieg in die Thematik des European Health Data Space (EHDS).
Es stellt die Ausgangslage, den aktuellen Umsetzungsstand und Ziele der EHDS-Initiative sowie die zugehörige Verordnung vor. Zudem gibt es einen Überblick über die Kerninhalte und die grundlegende Funktionsweise des EHDS. Es beleuchtet die wichtigsten Wechselwirkungen mit relevanten EU-Regularien, wie der DSGVO, dem Gesundheitsdatennutzungsgesetz (GDNG), dem Gesetz für digitale Innovation im Gesundheitswesen (GeDIG) sowie der EU-Clinical Trials Regulation.
Die Veranstaltung bietet ausreichend Gelegenheit für Fragen und Diskussionen. Ziel ist es, den Teilnehmenden die wesentlichen Aspekte des EHDS zu erläutern, so dass sie die Bedeutung und Implikationen für ihr eigenes Arbeitsumfeld erkennen und sich rechtzeitig auf die Veränderungen in der Datennutzung vorbereiten können.
Ihr Nutzen
- Zentrale Herausforderungen für die Sekundärdatennutzung frühzeitig identifizieren - mit Blick auf Datenschutz, Datensicherheit, Interoperabilität sowie ethische und regulatorische Fragestellungen
- Einen Überblick über die Chancen und Potenziale des EHDS erhalten und reflektieren, wie diese im eigenen Arbeitsfeld künftig genutzt werden können
Programm
von 09:00-13:00 Uhr
Einwahl ab 30 min. vor Veranstaltung möglich
09:00 Uhr
Alexander Maur
- Was ist der European Health Data Space? Was ist das Ziel?
- Überblick über die Nutzungsebenen: Primär- vs. Sekundärdatennutzung
- Geltungsbereich und Zeitleiste der neuen Verordnung mit Meilensteinen März 2027, 2029 und 2031
- Aktueller Stand der Durchführungsrechtsakte zum Veranstaltungszeitpunkt
09:45 Uhr
Philipp Kachel
- Eignungskennzeichnung von Gesundheitsdaten (Data Quality and Utility Label)
- Geregelter Zugang zu Gesundheitsdaten
- Health Data Access Bodies (HDABs) und der Genehmigungsprozess
- Vereinfachtes Datennutzungsverfahren für "Trusted Health Data Holders"
- Technische Anforderungen: IT-Infrastruktur, EHR-Systeme und Vorgaben für Datenverarbeitungsprozesse und sichere Datenverarbeitungsumgebung (Secure Processing Environment, SPE)
- Interoperabilitätsstandards: Vorgaben für Datenformate
10:30 Uhr
10:45 Uhr
Philipp Kachel, Alexander Maur
- Das Zusammenspiel mit datenschutzrechtlichen Vorgaben
- Datenminimierung
- Datennutzung aus ethischer Sicht
- Transparenz
- EHDS, Gesundheitsdatennutzungsgesetz (GDNG) und Gesetz für digitale Innovation im Gesundheitswesen (GeDIG): Unterschiede, Synergieeffekte, Schnittstellen
- EHDS und Clinical Trials Regulation: Zusammenspiel und Schutz von Geschäftsgeheimnissen
- EU Digital Omnibus Package: aktueller Verfahrensstand und geplante Änderungen
- EHDS und Medizinregistergesetz
11:45 Uhr
Philipp Kachel, Alexander Maur
- Chancen und Erleichterungen aus rechtlicher Sicht
- Erste Praxiserfahrungen aus dem Antragsverfahren beim Forschungsdatenzentrum Gesundheit (FDZ) und dem Anschluss der elektronischen Patientenakte an das FDZ zur Sekundärdatennutzung
- Erweiterte Möglichkeiten für Kooperationen zwischen Industrie, Kostenträgern und sonstigen Stakeholdern im Gesundheitsweisen
- Förderung des Patient*innenverständnis für die Datennutzung: Digital Health Literacy Programs
- Datenübermittlung in Drittländer/Datennutzung von Drittländern: Vorteile für eine internationale Zusammenarbeit in Forschungsprojekten
13:00 Uhr
09:00 Uhr
Der European Health Data Space und die zugehörige Verordnung
Der European Health Data Space und die zugehörige Verordnung
Alexander Maur
- Was ist der European Health Data Space? Was ist das Ziel?
- Überblick über die Nutzungsebenen: Primär- vs. Sekundärdatennutzung
- Geltungsbereich und Zeitleiste der neuen Verordnung mit Meilensteinen März 2027, 2029 und 2031
- Aktueller Stand der Durchführungsrechtsakte zum Veranstaltungszeitpunkt
09:45 Uhr
Die geplante Funktionsweise des EHDS - ein erster Überblick
Die geplante Funktionsweise des EHDS - ein erster Überblick
Philipp Kachel
- Eignungskennzeichnung von Gesundheitsdaten (Data Quality and Utility Label)
- Geregelter Zugang zu Gesundheitsdaten
- Health Data Access Bodies (HDABs) und der Genehmigungsprozess
- Vereinfachtes Datennutzungsverfahren für "Trusted Health Data Holders"
- Technische Anforderungen: IT-Infrastruktur, EHR-Systeme und Vorgaben für Datenverarbeitungsprozesse und sichere Datenverarbeitungsumgebung (Secure Processing Environment, SPE)
- Interoperabilitätsstandards: Vorgaben für Datenformate
Pause
10:45 Uhr
Der EHDS und die regulatorischen Schnittstellen
Der EHDS und die regulatorischen Schnittstellen
Philipp Kachel, Alexander Maur
- Das Zusammenspiel mit datenschutzrechtlichen Vorgaben
- Datenminimierung
- Datennutzung aus ethischer Sicht
- Transparenz
- EHDS, Gesundheitsdatennutzungsgesetz (GDNG) und Gesetz für digitale Innovation im Gesundheitswesen (GeDIG): Unterschiede, Synergieeffekte, Schnittstellen
- EHDS und Clinical Trials Regulation: Zusammenspiel und Schutz von Geschäftsgeheimnissen
- EU Digital Omnibus Package: aktueller Verfahrensstand und geplante Änderungen
- EHDS und Medizinregistergesetz
11:45 Uhr
EHDS ein Gamechanger? Was bedeutet dies für die Sekundärdatenforschung?
EHDS ein Gamechanger? Was bedeutet dies für die Sekundärdatenforschung?
Philipp Kachel, Alexander Maur
- Chancen und Erleichterungen aus rechtlicher Sicht
- Erste Praxiserfahrungen aus dem Antragsverfahren beim Forschungsdatenzentrum Gesundheit (FDZ) und dem Anschluss der elektronischen Patientenakte an das FDZ zur Sekundärdatennutzung
- Erweiterte Möglichkeiten für Kooperationen zwischen Industrie, Kostenträgern und sonstigen Stakeholdern im Gesundheitsweisen
- Förderung des Patient*innenverständnis für die Datennutzung: Digital Health Literacy Programs
- Datenübermittlung in Drittländer/Datennutzung von Drittländern: Vorteile für eine internationale Zusammenarbeit in Forschungsprojekten
Ende des Seminars
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