Außenwirtschaftsrecht für Praktiker*innen
Exportkontrolle, Sanktionen, Haftung und Entscheidungsfindung in der Unternehmenspraxis
- Risiken schnell erkennen und sicher einordnen
- Neue Sanktionspakete effizient umsetzen
- Konkrete Praxiserfahrungen von ausgewiesenen Expertinnen
- Relevante Praxisfälle und Checklisten
- § 15 FAO

Online-Seminar
Ab
1.280,00 €
zzgl. MwSt.
Leistungen & Ablauf
Veranstaltung - 1.280,-€ zzgl. MwSt.
Die Teilnahmegebühr beinhaltet eine Dokumentation zum Download, ein Zertifikat, den Zugang zum Learning Space sowie technische Betreuung einschließlich PreMeeting.
Zeitraum:
von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Buchungsdetails
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Leistungen & Ablauf
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Die Teilnahmegebühr beinhaltet eine Dokumentation zum Download, ein Zertifikat, den Zugang zum Learning Space sowie technische Betreuung einschließlich PreMeeting.
Zeitraum:
von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr
In diesem praxisnahen Seminar lernen Sie, zentrale Risiken des Außenwirtschaftsrechts, der Exportkontrolle und Sanktionen anhand aktueller Fallbeispiele sicher einzuordnen und im Unternehmen zu steuern. Sie erfahren, wie Sie ein rechtssicheres Internal Compliance Program, klare Freigabe- und Eskalationsprozesse sowie eine belastbare Dokumentation aufbauen und auf neue Sanktionspakete reagieren.
Ihre Referierenden
Das erwartet Sie
- Grundlagen-Refresher: Begriffe sowie kompakter Exportkontroll- und Sanktionsüberblick
- Anforderungen an ein Internal Compliance Program (ICP) und Checkliste für die Umsetzung
- Dual-Use, Technologietransfer und internationale Konzerne (u. a. remote Zugriff, deemed exports)
- catch-all, militärische Endverwendung sowie typische Fehler- und Haftungsrisiken (inkl. Organhaftung)
- Sanktionen in der Praxis: Umgehungsverbote, No-Russia-Clause/Best-Efforts und Screening-Pflichten
- Ermittlerblick, Red Flags, Dokumentation als Verteidigung und Umsetzung neuer Sanktionspakete
Wer sollte teilnehmen
Angesprochen sind Mitarbeitende und Entscheider*innen, die im Unternehmen mit Exportkontrolle und Sanktionen befasst sind - insbesondere in Legal, Compliance, Exportkontrolle, Zoll/Außenwirtschaft sowie in den operativen Bereichen (z. B. Vertrieb, Einkauf, Logistik), die risikobehaftete Geschäfte bewerten, Eskalationen steuern oder Maßnahmen dokumentieren.
Ziel der Veranstaltung
Dieses Seminar vermittelt Ihnen praxisnah die zentralen Anforderungen des Außenwirtschaftsrechts mit Fokus auf Exportkontrolle und Sanktionen. Sie frischen wesentliche Begriffe und Grundstrukturen auf und erarbeiten anhand aktueller Fallbeispiele, wie typische Risikosituationen (u. a. Dual-Use, catch-all, militärische Endverwendung sowie Umgehungstatbestände) rechtlich einzuordnen und im Unternehmen zu steuern sind. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der rechtssicheren Organisation: Anforderungen an ein Internal Compliance Program (ICP), Freigabe- und Eskalationsprozesse, Schnittstellen zwischen Recht/Compliance/Exportkontrolle und den Fachbereichen sowie Dokumentation als Entscheidungs- und Verteidigungsgrundlage. Abschließend erhalten Sie konkrete Ansatzpunkte, wie Sie auf neue Sanktionspakete strukturiert reagieren und Maßnahmen wirksam in die Praxis überführen. Ziel ist, dass Sie nach dem Seminar Risiken schneller erkennen, Entscheidungen belastbarer vorbereiten und Maßnahmen effizient umsetzen können.
Ihr Nutzen
In diesem Seminar erhalten Sie klare Leitlinien zur Exportkontrolle und zum Sanktionsrecht für die Unternehmenspraxis.
Hier üben Sie an Fallbeispielen die Bewertung von Risiken und die Ableitung geeigneter Maßnahmen und gewinnen Sicherheit in Freigabe-, Eskalations- und Dokumentationsprozessen.
Programm
von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr
- Begriffe, kompakter Sanktions- und Exportkontrollüberblick
Gemeinsame Erarbeitung einer Checkliste für ein internes Compliance Programm (ICP) anhand aktueller Fallbeispiel, das den Anforderungen des EU/deutschen Gesetzgebers entspricht
- Einführung in die Anforderungen eines ICP
- Fallbeispiel zu (Wieder-)Ausfuhr von Dual-Use Gütern und Technologie mit kurzem Exkurs zum US-Exportkontrollrecht
- Fallbeispiel zu catch-all und militärischer Endverwendung
- Fallbeispiel eines Exportkontrollrechtsverstoßes mit Organ- und Geschäftsführerhaftung; die Frage der Selbstanzeige
Gemeinsame Weiterentwicklung eines ICP spezifisch für den risikobasierten Ansatz im Sanktionsrecht; Reichweite und Grenzen der unternehmerischen Sorgfaltspflichten
- Fallbeispiel zur Abgrenzung Umgehungsverbot, No-Russia-Clause und Best-Efforts-Pflichten bei sanktionsrechtswidrigen Geschäften über Drittstaaten
- Fallbeispiel zur Reichweite von Sorgfaltspflichten bei Sanktionslisten-Screenings von Geschäftspartnern
- Fallbeispiel zu Risikosignalen aus Ermittlersicht und Dokumentation als Verteidigung
- Die fünf häufigsten Haftungs- und Organisationsfehler
Wie funktioniert Exportkontrolle in der Praxis und worin bestehen die Herausforderungen heute?
- Fallbeispiel zu exportkontrollrechtlichen Herausforderungen für deutsche Unternehmen in China
- Fallbeispiel zu Technologietransfer in internationalen Konzernen, remote-Zugriff, deemed exports, etc.
- Fallbeispiel zu Freigabe- und Eskalationsprozessen im Unternehmen
- Sinnvolle Rollenverteilung zwischen Recht, Compliance, Exportkontrolle, Vertrieb, Einkauf, etc. im Unternehmen und typische Reibungspunkte
Fokus auf praktische Herausforderungen bei der Prävention von Sanktionsumgehung im Unternehmen
- Fallbeispiel zu Red Flags der Sanktionsumgehung in der Praxis
- Fallbeispiel zu Alltagsfragen für Unternehmensgruppen mit Tochtergesellschaften/Geschäft in Russland
- Fallbeispiel zur Reaktion auf neue Sanktionspakete und der folgenden Umsetzung im Unternehmen
- Die wichtigsten Punkte zur Prävention von Sanktionsumgehung
Begrüßung, Vorstellungsrunde und technisches Warm-up
Grundlagen des Außenwirtschaftsrechts
Grundlagen des Außenwirtschaftsrechts
- Begriffe, kompakter Sanktions- und Exportkontrollüberblick
Die (haftungs-)rechtlichen Grundlagen einer funktionierten Exportkontrolle
Die (haftungs-)rechtlichen Grundlagen einer funktionierten Exportkontrolle
Gemeinsame Erarbeitung einer Checkliste für ein internes Compliance Programm (ICP) anhand aktueller Fallbeispiel, das den Anforderungen des EU/deutschen Gesetzgebers entspricht
- Einführung in die Anforderungen eines ICP
- Fallbeispiel zu (Wieder-)Ausfuhr von Dual-Use Gütern und Technologie mit kurzem Exkurs zum US-Exportkontrollrecht
- Fallbeispiel zu catch-all und militärischer Endverwendung
- Fallbeispiel eines Exportkontrollrechtsverstoßes mit Organ- und Geschäftsführerhaftung; die Frage der Selbstanzeige
Pause
Indirekte Verstöße und Umgehung durch die Ermittlerbrille
Indirekte Verstöße und Umgehung durch die Ermittlerbrille
Gemeinsame Weiterentwicklung eines ICP spezifisch für den risikobasierten Ansatz im Sanktionsrecht; Reichweite und Grenzen der unternehmerischen Sorgfaltspflichten
- Fallbeispiel zur Abgrenzung Umgehungsverbot, No-Russia-Clause und Best-Efforts-Pflichten bei sanktionsrechtswidrigen Geschäften über Drittstaaten
- Fallbeispiel zur Reichweite von Sorgfaltspflichten bei Sanktionslisten-Screenings von Geschäftspartnern
- Fallbeispiel zu Risikosignalen aus Ermittlersicht und Dokumentation als Verteidigung
- Die fünf häufigsten Haftungs- und Organisationsfehler
Mittagspause
Exportkontrolle in der Unternehmenspraxis
Exportkontrolle in der Unternehmenspraxis
Wie funktioniert Exportkontrolle in der Praxis und worin bestehen die Herausforderungen heute?
- Fallbeispiel zu exportkontrollrechtlichen Herausforderungen für deutsche Unternehmen in China
- Fallbeispiel zu Technologietransfer in internationalen Konzernen, remote-Zugriff, deemed exports, etc.
- Fallbeispiel zu Freigabe- und Eskalationsprozessen im Unternehmen
- Sinnvolle Rollenverteilung zwischen Recht, Compliance, Exportkontrolle, Vertrieb, Einkauf, etc. im Unternehmen und typische Reibungspunkte
Pause
Sanktionsrecht in der Unternehmenspraxis
Sanktionsrecht in der Unternehmenspraxis
Fokus auf praktische Herausforderungen bei der Prävention von Sanktionsumgehung im Unternehmen
- Fallbeispiel zu Red Flags der Sanktionsumgehung in der Praxis
- Fallbeispiel zu Alltagsfragen für Unternehmensgruppen mit Tochtergesellschaften/Geschäft in Russland
- Fallbeispiel zur Reaktion auf neue Sanktionspakete und der folgenden Umsetzung im Unternehmen
- Die wichtigsten Punkte zur Prävention von Sanktionsumgehung
Q&A-Session
Ende der Veranstaltung
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Prospekt

Neue Spielregeln im EU-Produktrecht
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Neue Spielregeln im EU-Produktrecht
Die EU schärft ihre Anforderungen an Produkte und deren Sicherheit deutlich nach. Neue Verordnungen und Richtlinien verändern Haftungsrisiken, Informationspflichten und Marktüberwachung grundlegend, und zwar mit unmittelbaren Folgen für Hersteller, Importeure und Händler. In diesem Whitepaper erhalten Sie einen kompakten Überblick über die "neuen Spielregeln" im EU Produktrecht, erfahren, wo akuter Handlungsbedarf besteht und welche Schritte Sie jetzt für eine rechtssichere Produkt-Compliance einleiten sollten. Nutzen Sie den Download, um Ihre Prozesse frühzeitig anzupassen und Risiken im Produktlebenszyklus gezielt zu reduzieren.
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Selected ESG regulations
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Selected ESG regulations
Die ESG-Regulierungslandschaft in Europa verändert sich 2026 grundlegend. Vom Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) über die EU Pay Transparency Directive bis hin zur Deforestation Regulation (EUDR) - zahlreiche Verordnungen und Richtlinien treten in Kraft oder erreichen entscheidende Umsetzungsfristen. Für Compliance-Verantwortliche, Nachhaltigkeitsmanager*innen und Geschäftsleitungen bedeutet das: Jetzt handeln, bevor Bußgelder, Importbeschränkungen oder Reputationsschäden drohen. Dieses Whitepaper bietet Ihnen: o Einen kompakten Überblick über die wichtigsten ESG-Regulierungen 2026 und darüber hinaus o Konkrete Fristen und Schwellenwerte für jede Verordnung o Klare Handlungsempfehlungen zur Vorbereitung Ihres Unternehmens o Sanktionsrisiken und Konsequenzen bei Nicht-Compliance Verschaffen Sie sich den regulatorischen Vorsprung - fundiert, praxisnah und auf den Punkt. Jetzt kostenlos Whitepaper downloaden!
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