Krise & Chance

Insolvenz, Sanierung und Restrukturierung

Onlinemagazin Krise & Chance

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Robin Reichelt
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1975 wurde die Rechts- und Steuerberatung Schultze & Braun durch Zusammenschluss von Steuerberater Wolfgang Schultze und Rechtsanwalt Dr. Eberhard Braun gegründet. Heute ist Schultze & Braun ein Unternehmensverbund mit rund 600 Mitarbeitern, 35 Standorten in Deutschland und drei Niederlassungen in Großbritannien und Frankreich. RA/WP Dr. Eberhard Braun gilt als besonders anerkannte Persönlichkeit in der Insolvenzverwaltung und Restrukturierung.  

Der Geschäftsbereich Sanierungsberatung ist auf Restrukturierungs- und insolvenznahe Beratung spezialisiert. Sanierungschancen werden eingeschätzt, Sanierungskonzepte individuell zugeschnitten und begleitet. Besondere Kompetenz besteht bei der Begleitung von Anträgen auf Gewährung öffentlicher Fördermittel und Ausfallbürgschaften unter Berücksichtigung des europäischen Beihilferechts. 

Weitere Leistungen: Due Dilligence, M&A, Standard IDW S6. Im Sicherheitenmanagement entwickelt Schultze & Braun Treuhand- und Abwicklungskonzepte, verwaltet Sicherheiten und gründet Banken- und Lieferantenpools. Im Rahmen von Insolvenzverfahren werden Insolvenzpläne für sanierungsfähige Unternehmen erstellt und umgesetzt. Weitere Leistungen sind Forensic Services, Asset Tracing, Sanierungsarbeitsrecht.

Der internationale Bereich versteht sich auf europäisches und amerikanisches Sanierungs- und Insolvenzrecht und betreut grenzüberschreitende Verfahren. Jeder Anwalt der Abteilung ist auf besondere Jurisdiktionen, Rechtskulturen und Sprachen spezialisiert  .http://www.schubra.de/

Krise & Chance Februar 2026

Steigende Insolvenzzahlen, anhaltende Konsumzurückhaltung und strukturelle Veränderungen in ganzen Branchen machen deutlich: Wirtschaftliche Stabilität ist keine Selbstverständlichkeit. Umso wichtiger ist es, die Instrumente zu kennen, die in Krisensituationen Handlungsspielräume eröffnen.

Ein solches Instrument ist das Insolvenzgeld. Im Titel-Interview dieser Ausgabe sprechen Joachim Ponseck von Baker McKenzie und Alexander von Saenger von Schultze & Braun über das Für und Wider. 

Das Insolvenzgeld zum Thema hat auch der Gastbeitrag von Dr. Christoph Niering, dem Vorsitzenden des Verbandes der Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands.

Wie praxisnah und unterschiedlich Sanierungsoptionen betrachtet werden müssen, zeigt auch der zweite Schwerpunkt dieser Ausgabe zur Möbelbranche. Die Rückkehr der „imm cologne“ steht 2026 dabei sinnbildlich für einen Neustart in herausfordernden Zeiten. Unter neuem Konzept hat die internationale Möbelmesse vom 20. bis 23. Januar mit dem Fokus auf den B2B-Markt und den internationalen Möbelhandel stattgefunden. Alexander Eggen von Schultze & Braun erläutert, welche Möglichkeiten Möbelhersteller und -händler haben, Krisen frühzeitig zu begegnen.

Wie diese Sanierungsinstrumente in der Praxis eingesetzt werden können, zeigen wir im zwölften Teil unserer Serie „Erfolgsfaktor Sanierung“ anhand von CEKA, einem Entwickler und Hersteller von Büromöbeln, bei dem wir einen besonderen Blick auf die Zusammenarbeit von Insolvenzverwalter und Distressed M&A-Experten bei der Erstellung und Verhandlung des Kaufvertrags legen.

Krise & Chance Dezember 2025

„Es geht ein Ruck durchs StaRUG“ – so lautete der Titel unserer Juli-Ausgabe in diesem Jahr, in der wir einen Schwerpunkt zur vorinsolvenzlichen Restrukturierung hatten . Bald fünf Jahre ist das StaRUG nun in Kraft – bis die Branche mit ihm warm geworden ist, hat es aber eine ganze Zeit gedauert. Wurde dem Gesetz nach seinem Inkrafttreten zunächst die Praxistauglichkeit abgesprochen, steht es nun im Spannungsfeld zwischen Restrukturieren und (Klein-)Anlegern und vor einer Evaluierung. 

Natürlich wissen auch wir nicht, wie das Ergebnis der StaRUG-Evaluierung aussehen wird und welcher Änderungsbedarf sich daraus ergibt. Was wir aber ganz sicher wissen: Dass wir für Sie, liebe Leserinnen und Leser, an diesem wichtigen Thema dranbleiben und auch im kommenden Jahr wieder jeden Monat – beginnend mit der Februar-Ausgabe – drei Themen rund um Restrukturierungen, Sanierungen und Insolvenzen einordnen werden. So, wie wir das auch in dieser Ausgabe von Krise & Chance wieder gemacht haben.
 
Am 13. November 2025 hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass Schadensersatzansprüche von Aktionären keine Insolvenzforderungen sind. Dr. Elske Fehl-Weileder und Dr. Michael Rozijn von Schultze & Braun erläutern im Interview „Des einen Leid, des anderen Freud“, warum das eine gute Nachricht für die Wirtschaft ist.
 
Die direkte Qualifikation für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 hat die Herren-Nationalmannschaft Italiens – anders als die deutsche – nicht geschafft. Beim Anstieg der Insolvenzen gehört Italien in diesem Jahr gleichwohl zur Weltspitze  – mit dem Blick auf das deutsche Exportvolumen nach Italien von über 80 Milliarden Euro pro Jahr  sollten sich Unternehmen hierzulande daher mit dem italienischen Insolvenzrecht und seinen Besonderheiten, aber auch der insolvenzfesten Bestellung von Sicherheiten befassen, die Alessandro Honert und Dr. Johannes Heck von Schultze & Braun in ihrem Beitrag zur Krise und Insolvenz von Geschäftspartnern in Italien darstellen.
 
Um ein ordentliches Stück Holz geht es bei der erfolgreichen Sanierung der Ziegler-Gruppe. 27 von 33 operativ tätigen Gesellschaften der Gruppe verkauft, 1.900 von 2.600 Arbeitsplätzen erhalten – das Ergebnis der Insolvenzverwaltung des Holzkonzerns kann sich definitiv sehen lassen! Wie das gelang und welche Rolle das Zusammenspiel von Distressed M&A-Spezialisten und Insolvenzverwalter Volker Böhm hatte, zeigt der inzwischen elfte Teil unserer Serie „Erfolgsfaktor Sanierung“.
 
Und auch nach dieser großen thematischen Bandbreite sind wir noch nicht am Ende dieser Ausgabe von Krise & Chance angekommen. In Interviews sprechen die vier Referenten des Seminars „Rechtsfragen in der Sanierung“, für das sich Interessierte für Anfang Dezember noch anmelden können, unter anderem über Sanierungskonzepte und -gutachten, die Insolvenzanfechtung, das StaRUG und die Restrukturierung aus Bankensicht. Es zeigt sich, nicht nur in Krise & Chance, sondern auch bei Rechtsfragen in der Sanierung gibt es eine große Bandbreite.

Krise & Chance November 2025

„Jemandem reinen Wein einschenken“ – diese Redewendung aus dem Mittelalter bedeutet, dass man jemandem die Wahrheit, oft eine unangenehme, unverfälscht und ohne Umschweife sagt. Und genau das ist auch ein Bestandteil des Heilbronner Restrukturierungsdialogs, der Mitte Oktober unter dem Motto „Dauerkrise oder Licht am Ende des Tunnels?“ auf dem Staatsweingut Weinsberg stattgefunden hat. Der Blick auf die wirtschaftliche Realität und ihre Herausforderungen wird dabei aber immer mit der Diskussion zu Lösungsansätzen verbunden – und genauso haben wir es auch bei den Interviews in dieser Ausgabe gemacht, die wir mit den Referenten der vier Kanzleien des Heilbronner Restrukturierungsdialogs geführt haben.

Dr. Marcus Egner von Dietz Tonhäuser & Partner ordnet den Anstieg bei den Unternehmensinsolvenzen ein und erläutert, welche weiteren relevanten Entwicklungen es für Restrukturierer und Sanierer gibt. Harry Kressl von Pfefferle, Helberg & Partner spricht über vorsätzliche Gläubigerbenachteiligung und die Neuausrichtung der Vorsatzanfechtung. Dr. Markus Schuster von Schultze & Braun geht auf die besondere Bedeutung von Krisenfrüherkennung und Krisenmanagement ein, auf die das neue IDW ES 16 ein Schlaglicht wirft. Sven Seher und Dr. Roland Hartmann von bachert&partner zeigen aktuelle Risiken und Chancen für Autohäuser in wirtschaftlich schwierigen Lagen.

Im zehnten Teil unserer Serie „Erfolgsfaktor Sanierung“ steht der Emaille-Spezialist OMERAS im Fokus, der auf das älteste in Deutschland bestehende Emaille- Werk mit einer fast 200-jährigen Tradition zurückgeht. Welche Rolle bei der gelungenen Sanierung die Unternehmenskultur gespielt hat und welche weiteren Erfolgsfaktoren es gegeben hat – darüber sprechen der Eigenverwalter und der Sachwalter.

Krise & Chance Oktober 2025

Wir bewegen uns bereits seit einiger Zeit in einer neuen Normalität, in der sich die ökonomischen und geopolitischen Rahmenbedingungen so schnell und so massiv ändern wie wohl selten zuvor. Auch vor der lange erfolgsverwöhnten deutschen Wirtschaft machen die weltweiten geopolitischen Risiken nicht Halt: Lieferketten werden unterbrochen, Energiepreise steigen oder bleiben volatil, und neue Handelshemmnisse erschweren den Zugang zu wichtigen Märkten. Gerade für die exportorientierte deutsche Industrie ist die Planbarkeit von Investitionen und Geschäftsmodellen dadurch erheblich erschwert. Hinzu kommt die Ungewissheit über die künftige Ausrichtung der globalen Wirtschaftsordnung, die Unternehmen und Investoren vor zusätzliche Herausforderungen stellt. Umso wichtiger ist es, sich mit der neuen Normalität zu befassen und sich dazu auszutauschen, welche Antworten und Lösungsmöglichkeiten es in Zeiten wie diesen gibt – und das tun wir in dieser Ausgabe. 

Patrik-Ludwig Hantzsch von Creditreform spricht darüber, warum der Kanzler und die Bundesregierung für die Wirtschaftswende zügig und kraftvoll handeln müssen, und er ordnet die nach wie vor hohe Zahl an Unternehmensinsolvenzen ein. Prof. Dr. Markus W. Exler von der Fachhochschule Kufstein Tirol erläutert, warum es sich lohnt, über die Grenzen des eigenen Mandats hinauszublicken und die Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Deutschland genau zu beobachten, die aus seiner Sicht ganz erheblich stockt. Ralph Thiele, Oberst a.D. der Bundeswehr, stellt dar, warum sich Wirtschaftsunternehmen dringend mit den Risiken hybrider Kriegsführung auseinandersetzen sollten, um bei etwaigen Zwischenfällen gerüstet zu sein. Prof. Dr. Simone Loose, die Leiterin des Instituts für Wein- und Getränkewirtschaft an der Hochschule Geisenheim, gibt Hinweise dazu, worauf es bei Sanierungen in der deutschen Weinwirtschaft ankommt, die auf eine der größten Krisen seit Jahrzehnten zusteuert.
 
Im neunten Teil unserer Serie „Erfolgsfaktor Sanierung“ steht der Batteriezellenhersteller CustomCells im Fokus. Maßgeblichen Anteil daran, dass das Startup nur zwei Monate nach dem Insolvenzantrag mit neuen Investoren wieder positiv in die Zukunft blicken kann, hat das Zusammenspiel von Insolvenzverwaltung und Sanierungsarbeitsrecht.
 

Krise & Chance September 2025

Vor 40 Jahren kam „Zurück in die Zukunft“ in die Kinos. Legendär darin der DeLorean DMC-12, der mit Verbrenner und Atomreaktor zur Zeitmaschine umgebaut wird. Im realen Leben führte das Modell, das sich kaum verkaufte, aber bereits 1981 mit zur Insolvenz des Herstellers. 

Für ein erfolgreiches „Zurück in die Zukunft“ ist es gerade für Automobilzulieferer umso wichtiger, sich mit Experten auszutauschen – und genau das haben wir in dieser Schwerpunkt-Ausgabe zur Automobilbranche getan und mit gleich mehreren gesprochen.
 
Martin Kahl von FalkenSteg erläutert, warum ein spürbarer Kulturwandel entscheidend ist, um die Krise zu bewältigen und den Übergang zur E-Mobilität erfolgreich zu gestalten. Johannes Laumann von Mutares spricht im Zusammenhang mit Investments im Automotivebereich darüber, wie sich Risiken minimieren lassen und man auf einen langfristig gesunden Return hinzuarbeitet. Maximilian Dressler von EY-Parthenon geht in seinem Interview darauf ein, wie durch die temporäre Übernahme von Unternehmensanteilen die Ausproduktion in und außerhalb der Insolvenz gesichert werden kann und zeigt die Vorteile von ‚Shareholder as a Service‘-Modellen bei der Restrukturierung von Automobilzulieferern auf. Dr. Dietmar Haffa von Schultze & Braun ergänzt das Thema ‚Shareholder as a Service‘ um die rechtlichen Aspekte, und er zeigt, warum mit der entsprechenden Expertise und Vorbereitung die Chancen für eine erfolgreiche Umsetzung im Automotivebereich gut stehen und worauf dabei zu achten ist.
 
Im achten Teil unserer Serie „Erfolgsfaktor Sanierung“ steht dieses Mal eine Sanierung in zwei Schritten im Fokus. Der Insolvenzverwalter und die beiden Führungskräfte, die das Unternehmen im Rahmen eines Management Buy Outs (MBO) übernommen haben, geben einen Einblick in das Verfahren von JS Lasertechnik, einem Spezialisten für professionelle Metall- und Edelstahlverarbeitung, bei dem es vor allem auf Teamwork zwischen den Beteiligten ankam.
 

Krise & Chance August 2025

Zwei der drei Themen dieser Ausgabe hängen branchenseitig zusammen. Geht es doch in beiden um die Solarbranche – eine Branche, die durch ihren Bezug zur Sonne gut zum Sommer passt. Jedoch ist die heiße Jahreszeit nicht der aktuelle Anlass für unseren kleinen Solar-Schwerpunkt. Vielmehr sind es die Herausforderungen, vor denen Unternehmen aus dieser Branche wirtschaftlich gesehen stehen. 

Im Titel-Interview „Licht und Schatten“ wirft Rüdiger Bauch von Schultze & Braun ein Schlaglicht auf die Situation der deutschen Solarbranche. Er erläutert darin auch, warum die zwangsläufige Entwicklung im zweiten Halbjahr mit kürzer werdenden Tagen und länger dauernden Nächten sich in wirtschaftlicher Hinsicht nicht in der Branchenentwicklung widerspiegeln muss, wenn die Unternehmen frühzeitig handeln.
 
Im siebten Teil unserer Serie „Erfolgsfaktor Sanierung“ – dieses Mal mit dem Titel „Unter der Sonne Sachsens“ berichten Reinhard Klose von Flöther & Wissing und Rüdiger Bauch von Schultze & Braun davon wie sie es als Generalbevollmächtigter und Sachwalter mit dem  Einsatz und dem Engagement aller Beteiligten in nur vier Monaten geschafft haben, eine Übernahmelösung für Wavelabs zu finden und das Solar-Hochtechnologieunternehmen damit aus der wirtschaftlichen Dunkelheit zurück ins Licht zu holen.
 
Weniger um die Sonne, aber dennoch um ein heißes Thema geht es im Beitrag „Übergekochte Finanzen und verbrannte Finger“, in dem Dr. Elske Fehl-Weileder von Schultze & Braun anlässlich der Verurteilung von Star-Koch Alfons Schuhbeck erläutert, was sich hinter dem Begriff Insolvenzverschleppung verbirgt und was sowohl Privatpersonen als gerade auch Geschäftsleiter von Unternehmen darüber wissen sollten.   

Krise & Chance Juli 2025

Der sogenannte Sommerpunkt wird auf der Nordhalbkugel der Erde am 20., 21. oder 22. Juni erreicht. Vielerorts wird die damit verbundene Sommersonnenwende gefeiert. Da liegt die Vermutung nahe, dass es – die Sonne steht ja am höchsten am Mittagshimmel – rund um die Sommersonnenwende besonders warm ist. Jedoch liegen die wärmsten Tage des Jahres meist im Juli oder August. Denn nicht nur der Sonnenstand bestimmt, wie warm es wird, sondern auch der Ort. So speichern die Ozeane und auch das Land viel Wärme, die sie über den Winter verloren haben und geben sie erst mit Verzögerung wieder ab. 

Dass es mitunter ein wenig länger dauert, bis etwas – oder in diesem Fall eher – man mit etwas warm wird, trifft auch auf das StaRUG zu. Wurde dem vorinsolvenzlichen Verfahren nach seinem Inkrafttreten zunächst die Praxistauglichkeit abgesprochen, steht es nun im Spannungsfeld zwischen Restrukturieren und (Klein-)Anlegern und vor einer Evaluierung nach bald fünf Jahren im Praxiseinsatz. Also ein heißes Thema und Grund genug, einen eingehenderen Blick auf das StaRUG und seine Möglichkeiten, aber auch Entwicklung zu werfen, die das vorinsolvenzliche Verfahren durchlaufen hat und weiter durchlaufen wird. Darüber haben wir für diese Ausgabe mit mehreren Praktikern aus Wissenschaft und Praxis gesprochen.
 
Im Titel-Interview spricht Sebastian Mock von der Wirtschaftsuniversität über seine Sicht auf das Restrukturierungsrecht und die besondere Bedeutung des Stakeholdermanagements. Dietmar Haffa von Schultze & Braun erläutert die besonderen Einsatzmöglichkeiten des StaRUG. Frank Schäffler von Grub Brugger erläutert die Vorteile des Verfahrens und erklärt, warum StaRUG definitiv kein Unwort ist. Tobias Tillmann von Atradius spricht über die Bedeutung des StaRUG für Warenkreditversicherer und Lieferanten. Janina Poppe und Bernhard Steffan von RSM Ebner Stolz ordnen die Entwicklung des StaRUG anhand der Verfahrenszahlen ein.
 
Den Abschluss dieser Ausgabe bildet der sechste Teil unserer Serie „Erfolgsfaktor Sanierung“. Dieses Mal geht es um das Naëmi-Wilke-Stift in Guben in der brandenburgischen Niederlausitz. Maßgeblich dafür, dass die Sanierung des Krankenhauses in nicht einmal neun Monaten erreicht werden konnte, ist die zielgerichtete Zusammenarbeit zwischen Eigenverwaltung und Sachwaltung.
 

Krise & Chance Juni 2025

Wie immer beleuchten wir in Krise & Chance drei Themen aus den Bereichen Insolvenz und Restrukturierung – dieses Mal anlässlich des längsten Tags des Jahres am 21. Juni aber im XXL-Format. 

Kryptowährungen sind eine junge Assetklasse. Jedoch haben bereits mehrere Insolvenzen von sogenannten Kryptoverwahrern für große Aufmerksamkeit gesorgt. Martin Kropp und René Schmidt von Schultze & Braun erläutern im Titel-Interview dieser Ausgabe, warum gerade auch Insolvenzverwalter und Sanierungsberater sich mit den Besonderheiten in Krypto-Insolvenzverfahren vertraut machen sollten und ordnen den regulatorischen Rahmen samt einem partiellen Sonderinsolvenzrecht für die Kryptomärkte ein, der in den letzten Jahren auf europäischer und nationaler Ebene ein geschaffen wurde. 

Die Sicherstellung oder die Beschaffung von Liquidität spielt aber nicht nur in der digitalen Finanzwirtschaft, sondern gerade auch in der Realwirtschaft eine maßgebliche Rolle. Im Interview sprechen Thomas Vinnen, der geschäftsführende Gesellschafter der Nord Leasing, und Dr. Ludwig J. Weber von Schultze & Braun darüber, wie mittelständische Unternehmen durch Sale and Lease-Back oder Sale and Rent-Back-Lösungen schnell Kapital aus Maschinen und Anlagen freisetzen. Ein wichtiges Ventil angesichts der zunehmend strengen Bedingungen für Bankfinanzierungen. 

Ein Unternehmen möglichst als Ganzes zu erhalten steht nachvollziehbarerweise im Fokus einer Sanierung. Mitunter zeigt sich aber auch, dass die bisherige Aufstellung eines Unternehmens ein Grund für die wirtschaftliche Schieflage war und ist. Im fünften Teil unserer Serie „Erfolgsfaktor Sanierung“ geht es um die Sanierung der Haas-Gruppe und die zielgerichtete Zusammenarbeit zwischen dem Insolvenzverwalter und den M&A-Beratern, bei der auch der Faktor Zeit eine wichtige Rolle gespielt hat. 

Und auch nach dieser großen thematischen Bandbreite sind wir noch nicht am Ende der XXL-Ausgabe von Krise & Chance angekommen. In Interviews sprechen die vier Referenten des Seminars „Rechtsfragen in der Sanierung“, für das sich Interessierte für Anfang Juli noch anmelden können, unter anderem über Sanierungskonzepte und -gutachten, die Insolvenzanfechtung, das StaRUG und die Restrukturierung aus Bankensicht. Es zeigt sich, nicht nur in Krise & Chance, sondern auch bei Rechtsfragen in der Sanierung gibt es eine große Bandbreite.